TSV Sachsen Hermsdorf/B. - SG Callenberg 3:3 (1:1)

18. Spieltag - Kreisliga Herren

TSV Sachsen Hermsdorf/B. – SG Callenberg 3:3 (1:1)

Der TSV Sachsen agierte zu Beginn sehr defensiv und startete kaum eigene Offensivaktionen. Die SGC war feldüberlegen und hatte viel Ballbesitz, konnte aber auch keine richtigen Chancen herausspielen. Kurz vor der Halbzeitpause dann der Paukenschlag, als die Heimelf plötzlich in Führung ging. Vorangegangen war das Vertendeln des Balls an der eigenen Grundlinie, woraufhin zwei TSV-Spieler allein vorm SGC-Torhüter standen. Jetzt machte Callenberg Druck. Zunächst verzog Roy Reichenbach noch aus sehr guter Position, eine Minute später brachte er dann eine Flanke vors Tor, die Martin Hahn zum Ausgleich verwerten konnte.
Die erste Hälfte der zweiten Halbzeit war es dann ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ab etwa der 60. Spielminute war die SGC dann deutlich überlegen, bei der Heimmannschaft ließen die Kräfte nach. Callenberg vergab nun mehrere 100% ige Tormöglichkeiten, außerdem wurde ein elfmeterreifes Foul an Rudi Weinhold nicht geahndet. Das erlösende 2:1 erzielte dann Roy Reichenbach nach einem langen Ball von Tobias Ritter. Danach wurde eine weitere Topmöglichkeit leider nicht genutzt. Die vermeintliche Vorentscheidung gelang dann erneut Roy Reichenbach mit einem sehenswerten Freistoß. Nur wenig später allerdings demonstrierte die SGC den verblüfften Zuschauern, wie man einen Gegner wieder aufbaut. Erneut wurde ein Ball im Bereich der eigenen Grundlinie vertendelt und der TSV-Stürmer dann im Strafraum auch noch gefoult, was zum Anschlusstreffer per Elfmeter führte. Eine weitere ungünstige Defensiv-Aktion der Callenberger brachte schließlich noch den zehn Minuten vorher kaum für möglich gehaltenen Ausgleich.
Fazit: Mit einer halbwegs konzentrierten Leistung gegen läuferisch und spielerisch unterlegene Gastgeber wäre ein (deutlicher) Sieg nur eine Formsache gewesen…

Statistik

1 Response

  1. Jens Weinhold

    Der Spielbericht ist einigermaßen okay, aber der Schreiberling wusste ja nicht von unseren Verletzungspech bzw. von unseren gesperrten Spielern.

    Ich denke mit Rene Krause und den anderen wäre es kein 3:3 geworden, da hätte sich das Hinspielergebnis umgekehrt. Sprich wir vom TSV Sachsen hätten 4:1 gewonnen. 🙂