SG Callenberg - FV Wolkenburg 6:1 (3:1)

10. Spieltag - 1. Kreisklasse Herren

SG Callenberg – FV Wolkenburg 6:1 (3:1)

Der neu gewählte SGC-Vorstand kann auf ein Traumwochenende zurückblicken. Erst jede Menge positive Zahlen bei den Wirtschaftsberichten, gute Stimmung zur Mitgliederversammlung und als Highlight ein sonntägliches Schützenfest im Derby gegen Wolkenburg. Schon verrückt, was so ein kleines personelles Stühlerücken alles bewirken kann.

Nach der gähnenden Niederlage in Remse (der eine Klatsche in Zwickau vorausgegangen war) und einer Motivationsrede zur Mitgliederversammlung vom neuen Vorstandschef Stefan Molch (Stichwort Drachen steigen lassen) stand am Sonntag Teil 2 der Muldentalfestspiele auf dem Programm. Dabei reiste der FV Wolkenburg als Tabellendritter an, was für sich genommen erstmal wenig Verheißungsvolles aus SGC-Sicht bedeutete. Doch nach einigem Hin und Her in den Anfangsminuten genügte ein guter alter Standard zur Führung: Ecke Martin Hahn, Kopfball Simon Reichenbach, 1:0 nach 13 Minuten. Und weils so schön war, gab es nur vier Minuten später den Nachschlag, als Jeremy Oeser die vergeblichen Klärungsversuche der Gästehintermannschaft im zweiten Nachschuss mit dem 2:0 bestrafte. Callenberg dann beinahe im Eishockeymodus, denn schon zur Mitte der ersten Halbzeit gab es gleich einen ganzen Blockwechsel und drei neue, frische Spieler betraten den tiefen Boden. Einer davon Tino Herold, der seiner routinierten Klasse in der 37. Minute freien Lauf ließ, als er eine Kopfballablage souverän im Kasten unterbrachte. Die Gäste wähnten sich vermutlich im falschen Film. Kurz vor der Pause dann immerhin noch ein Konter des FVW zum 3:1.

Die zweite Halbzeit hätte spannend werden können, doch mit nur vier gnadenlosen Minuten der Entscheidung zerstörte eine außerordentlich zielstrebige SG Callenberg die leisen Hoffnungen der Wolkenburger Enthusiasten auf einen Punktgewinn oder mehr. Denn in Minute 53 (4:1, Tino Herold), 55 (5:1, Kenny Fischer) und 57 (6:1, Simon Reichenbach) sorgten die Platzherren für die Entscheidung zu ihren Gunsten. Und zwar in einer Art und Weise, die so manchem Experten auf der Haupttribüne ein anerkennendes Kopfnicken abverlangte. Danach durften dann die Gäste auch noch ein wenig mitspielen, den Pfosten treffen und das Abschlusspech kennenlernen, welches normalerweise die SGC gepachtet hat. Am Endergebnis änderte sich derweil nichts.

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