Mountainbike Racereport – Leogang und Thale

Mountainbike Racereport – Leogang und Thale

Wie im letzten Rennbericht angekündigt, hatte ich mich doch noch kurzfristig dazu entschieden, das letzte Rennen der EDC-Serie in Leogang (Österreich) zu bestreiten. Die Strecke kannte ich und es gab auch nur kleine Veränderungen zu dem Rennen im letzten Jahr. Wie bei fast allen Rennen in diesem Jahr war natürlich wieder Regen dabei und die Strecke wurde schlammig und rutschig. Aber mittlerweile hatte ich mich darauf eingerichtet und Erfahrung damit.

Bei den Europacup-Rennen liegt die Messlatte natürlich etwas höher als national und man muss auch etwas mehr Risiko eingehen. Im meinem Qualilauf am Samstag wurde ich leider ein Opfer davon, rutschte weg und stürzte. Zum Glück nicht weiter schlimm und ich saß schnell wieder auf meinem Rad und die Fahrt ins Tal konnte weiter gehen. Leider hatte eine Bremse den Sturz nicht überlebt und so ging es mit nur Einer weiter. Trotz dieser Beeinträchtigung war ich im Ziel überrascht, dass ich doch die Qualifikation als 40. von 160 Startern beenden konnte. Ohne Sturz hätte es vielleicht sogar für das Super-Finale am Sonntag gereicht, in dem die besten 30 der Qualifikation antreten dürfen. Aber vielleicht klappt das ja in der nächsten Saison.

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Der Rennlauf am Sonntag verlief dann recht solide und erfolgreich. Ich konnte mich zum Samstag um 10 Sekunden verbessern und erreichte im kleinen Finale Platz 6! Obwohl ich in diesem Jahr nur an 3 von 5 EDC-Rennen teilnahm und in Spicak wegen dem Sturz im Training komplett leer ausging, konnte ich mich doch in der Gesamtwertung über 58 Punkte und Platz 88 freuen.

Nur 1 Woche später fuhr ich am vorletzten September-Wochenende zum Rosstrappen-Downhill nach Thale. Dort fand das 6. und letzte Rennen der diesjährigen GDC-Serie statt. Wie schon im letzten Jahr lud unser Radfahr-Kumpel Robert Otto am Freitag zum „legendären“ Schnitzel-Essen ein. Als gelernter Koch zauberte er ca. 60 Schnitzel in Cornflakes-Panade herbei – EIN TRAUM! Nach der darauffolgenden „Abriss-Party“ zum Saisonende (mit teilweisen kompletten Ausfällen einiger Fahrer und Fahrerinnen) ging es dann am Samstag zum Training und in die Qualifikation.

Mit der flachen und im unteren Abschnitt wieder neu verlegten Strecke kam ich recht gut zurecht. Es stellte sich nur (wie jedes Jahr) die Frage: Fahre ich mit dem Downhill-Rad oder mit dem Enduro, denn es gab auch wieder einige (unübliche) Bergaufpassagen, wofür das Enduro-Rad besser geeignet ist. Ich entschied mich dann doch gegen das Enduro, da es ja auch ein Downhill-Rennen ist. Entgegen der üblichen, nassen Bedingungen der letzten Rennen blieb es in Thale trocken. Dadurch blieb der letzte Abschnitt der Strecke recht staubig und ich musste in meinem Quali-Lauf auch dort wieder vom Rad. Über den 24. Platz konnte ich mich deshalb nicht freuen.

Erik Schreiter1 - GDC Thale 2017_2 Erik Schreiter - GDC Thale 2017

Das Rennen am Sonntag lief dann zum Glück wieder besser. Ohne Sturz kam ich ins Ziel und konnte, zwar nur für kurze Zeit, im „Hot Seat“ Platz nehmen. Am Ende verbesserte ich mich noch bis auf Platz 16. Obwohl es mein drittbestes Rennergebnis in diesem Jahr war, hatte ich mir doch etwas mehr erhofft!

Rückblickend auf die ganze Saison muss ich aber sagen, war ich mehr als zufrieden. Mit Platz 31 im letzten Jahr war es schon mehr, als ich in meiner ersten Saison bei den Elite-Männern erwartet hätte. Dieses Ergebnis konnte ich noch mal stark verbessern und beendete die diesjährige GDC-Serie auf Platz 12!

Somit blicke ich auf eine für mich grandiose 2017-Saison zurück und freue mich schon auf nächstes Jahr.

Hoffentlich geht es weiter bergauf mit den Ergebnissen und schnell bergab mit dem Rad!

Euer Erik

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